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Bangkok (Südoastasien)

Meine zweite Station nach Hanoi (Vietnam) war Bangkok in Thailand. Eine Metropole mit über 8 mio. Einwohnern und allen möglichen Volksgruppen. Ein bisschen erinnerte mich Bangkok mit seinem Verkehrsproblem an Istanbul. Man kann den Skytrain oder per Schnellboot in den Kanälen von A nach B kommen. Dennoch sollte man seinen Tagesablauf hier etwas genauer planen, da die Sehenswürdigkeiten weit voneinander entfernt liegen, und man dort kaum Metro-Anbindung hat. Ich hatte in einem Blog vorab gelesen, dass man quer durch die Stadt fahren kann, und das nicht einmal 200 Baht kosten sollte. Touristen kommen dafür nicht mal ein paar Kilometer weit 🙂

Hektik der Stadt

Folgendes ist innerhalb von zehn Metern passiert. Ein Passant stößt eine Fliese kaputt, eine Kakerlake läuft mir entgegen. Dann stößt mir jemand versehentlich seinen Ellbogen in meine Rippen, worauf ich gegen den Allerwertesten einer Frau stoße. Es gibt leider viele Baustellen und enge Wege, die überlaufen sind.

Lumphini-Park

Was mir am meisten in Bangkok gefallen hat, war der Lumphini-Park. Als Konstrast zu hektischen Stadt hat man dort Ruhe und kann den See bei Sonnenuntergang genießen. Viele nutzen den park, um joggen zu gehen. Als ich vor Ort gewesen bin, hat einer Beatbox gemacht und die Leute zu Aerobic animiert. Ich schätze, das waren um die 100, die dann mitgemacht haben. Die Steps schienen bekannt, daher gehe ich davon aus, dass das regelmäßig stattfindet. Abends um 18 Uhr ertönt aus den Lautsprechern die Nationalhymne, während dessen die Menschen dann stehen bleiben.

Shopping

Wer shoppen möchte, kommt hier auf seine Kosten. Für jede Einkommensgruppe gibt es hier alles nur erdenkliche zum kaufen. Dienstleistungen eingenommen. Der Standverkäufer fragt erst, ob man Gemüse möchte, danach, ob man Sex möchte. Wenn man durch die Straßen schlendert, passiert man auch Massagesalongs. Liegende Touristen, denen die Füße massiert werden. Vor diesen Läden sitzen 10-15 Frauen und rufen Massage, Massage 🙂 Wer andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte, wird hier auch sehr einfach fündig. Die “Damen” sehen weiblicher aus als echte Frauen und haben meist eine tiefere Stimme als Männer 🙂

Riesige Shopping-Malls bieten auch teure Marken. Es gibt auch eine Mall, die Imitate für einen niedrigen preis anbieten. Auf den Straßen kann man auch China-Müll kaufen. Es gibt Produkte, auf die sollte es eine Müllsteuer geben. Die Welt wird mit Plastikzeugs zugemüllt, hauptsache man produziert etwas.

Bangkok ist auch nicht so günstig, wie man immer wieder hört. Eine Mahlzeit kostet schon ca. 10-15 Euro. Wer jedoch einen Anzug kaufen schneidern lassen möchte, der kommt sicher günstiger herum, als wenn er dies in Deutschland tut.

Straßenessen

Um Straßenessen kommt man in Bangkok nicht herum. Das sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Frisches Obst oder Ggrilltes wird überall angeboten. Bei 35°C ist eine kühle Scheibe Wassermelone oder Mango sehr erfrischend. Man sollte die Hitze nicht unterschätzen und viel trinken. Das Essen liegt dann teils auf dem Boden, das lockt natürlich Ratten an. Ich habe so einige gesehen, daher sollte man möglichst drauf achten, dass das Essen im Kühlschrank ist, oder nicht tiefer als Kniehöhe.

Mae Klong

Von Bangkok aus habe ich mit dem Bummelzug eine Tagestour nach Mae Kong und Amphawa gemacht. Die Fahrt nach Mae Klong ist leider nur mit umsteigen möglich. Die Erste Klasse kostet wegen der Klimaanlage 25 Baht, die Zweite Klasse nur 10 Baht. Man sollte die erste Bahn des Tages nehmen, da man sonst den Anschluss nicht bekommt. Ich musste dann mit einem Shuttle fahren, was aber auch nicht schlimm war. In Mae Klong erwartet einen dann der bekannte Railway Market. Ein Markt, der Platz machen muss, wenn der Zug einfährt.

Amphawa

Von Mae Klong kommt man mit einem Shuttle nach Amphawa in ca. 15 Minuten. Ehrlich gesagt, war ich etwas enttäuscht. Es gab einen Markt, aber nicht auf dem Fluss. Ich hatte mich vorab informiert und hatte den Besuch auf das Wochenende gelegt. Dennoch kann man hier ca. 2 Stunden verbringen. Um den Fluß herum gibt es vieles, das man probieren kann und auch im Dorfzentrum gibt es Stände, die allerlei zum Essen anbieten.

Von Amphawa fahren Mini-Busse für 200 Baht zurück nach Bangkok. Die Hinfahrt war schon rumpelig mit dem Zug, aber die Rückfahrt war nicht zu toppen. Die Straßen sind in einem ziemlich schlechten Zustand, das geht schon extrem in den Rücken, wenn man bei jeder Brücke teils aus dem Sitz geschleudert wird. Gedauert hat die Fahrt bis zur ersten Metro-Station “Bang Wa” knapp 2 Stunden.

Erster Aufenthalt (7 Nächte)

08.02.2019 / IST – HAN / Turkish Airlines / Delicacy Hotel & Spa
13.02.2019 / HAN – BKK / Vietnam Airlines / Solitaire Sukhumvit 11
17.02.2019 / BKK – SIN / Cathay Pacifics / M Hotel
21.02.2019 / SIN – KUL / Malindo Air / Ascott Hotel
23.02.2019 / KUL – IST / Turkish Airlines

Sightseeing

    • Lumphini Park
    • Siam Square, Central World, MBK (Einkaufszentren)
    • Erawan Schrein
    • Königspalast
    • Golden Mount, Wat Pho, Wat Arun (Tempel)

In der Nähe

    • Mae Klong Zugmarkt
    • Amphawa Flussmarkt

Essen

    • Street Food
    • After You (Strawberry Cheesecake / Shibuya Honey Toast)
    • The Coffee Club (Signature Iced Coffee)