Dresden

Abgesehen von Berlin und Potsdam ist das meine erste Reise in den Osten Deutschlands gewesen. Ich bin eigentlich in keinster Weise überrascht. Die Stadtzentren waren sehr historisch, aber modern. Auf Grund der kürzlichen Bundestagswahlen wusste ich auch, dass eine bestimmte Denke hier verbreiteter ist als an anderen Regionen.

Erfurt

Erfurt ist Landeshauptstadt von Thüringen. Mit 230.000 Einwohnern gehört es sicherlich zu den kleinsten Landeshauptstädten der Republik. Das Steadtzentrum Anger bietet wie die Region insgesamt viel Historisches. Goethe und Schiller waren hier sehr viel unterwegs. Das Zentrum von Erfurt, das mit mehreren Stadtbahnlinien angebunden ist, ist nur 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt. Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Moderne und Historisches coexistieren können. Gängige Marken sind in historischen Gebäuden untergebracht. Zusammen mit der Gera, die hier fließt, kann man sehr schön durch enge Gassen flanieren. Sehr schön finde ich auch den Platz, wo man an der Gera sitzen und die zugebaute Brücke darüber beobachten kann.

In Erfurt gibt es viel Gastronomie. Man hat daher viele Möglichkeiten, draußen in einer ruhigen Gasse zu sitzen und zu essen/trinken. Mir ist aber aufgefallen, dass Bedienungen nicht immer freundlich sind.

Dresden

Dresden ist fast so groß wie Stuttgart, und damit definitiv eine Nummer größer als Erfurt. Die Landeshauptstadt Sachsens hat nämlich knapp 550.000 Einwohner. Das Stadtzentrum ist groß. Hier stehen sehr viele große historischen Gebäuden. Die Semperoper beispielsweise ist eine Augenweide. Es ist definitiv weniger modern als Erfurt, aber dennoch kann man auch hier durch schöne Gassen laufen und Geschichte entdecken. Es ist sehr weitläufig. Irgendwie schienen mir die Gebäuden aber etwas wahllos zueinander zu stehen.

Ich finde es immer schön, wenn eine Stadt an einem Fluss liegt. Die Elbe trennt in Dresden die Neustadt von der Altstadt. Die Elbe bietet ein Flair, mit den Brücken kann man von der nördlichen Seite schöne Fotos zu Sonnenuntergang fotografieren. Da man hier Touren buchen kann, auch nächtliche, und Opern besuchen kann, kann man hier 3 Tage locker verbringen. Ich wollte bereits einen Tag früher anreisen, aber durch den Sturm Ignaz sind alle Bahnen von Erfurt ausgefallen.

Rakotzbrücke

Die Rakotzbrücke liegt ca. 1.5 Stunden Autofahrt von Dresden entfernt. Ziemlich nahe an der polnischen Grenze findet man sich auf der Fahrt wie auf Zeitreise. Man kommt durch Orte, die sehr russisch aussehen mit hohen Blockwohnungen. An der Rakotzbrücke gibt es kostenpflichtige Parkplätze. Um die Rakotzbrücke herum kann man im Grün spazieren. Der Blick auf die Brücke selbst ist relativ begrenzt. Der Platz mit direkter Sicht darauf ist eher klein, und es kommt teilweise zu Gedränge, da ja jeder mindestens 10 Selfies machen möchte.

Prag

Da ich bereits mein Rückticket gekauft hatte, ehe ich meine Planungen abgeschlossen hatte, bin ich von Dresden nach Prag gefahren. Mit der Bahn dauert das knapp 2 Stunden. Ich wollte zunächst im am Bahnhof anliegenden Zentrum einen Kaffee trinken, aber das Geld Wechseln und das Kaufen des Bustickets für den AirportExpress für 100 Tschechische Kronen hat länger gedauert als erhofft. Zudem war die Bushaltestelle umgezogen. Daher bin ich direkt zum Flughafen, der ca. 30 Minuten entfernt liegt.

Gastronomie

    • Peter Pane (Erfurt/Dresden: Burger)
    • Hans im Glück (Erfurt/Dresden: Burger)
    • Ristorante Classico (Erfurt: Pizza)
    • L’Osteria (Dresden: Pizza)
    • Taste Of India (Dresden: indisches Essen)