Tokio

Über Japan habe ich bereits in einem anderen Post berichtet. In diesem Beitrag geht es konkret über Tokio. Natürlich gibt es Überschneidungen und Ergänzungen, daher lohnt es sich, beide Beiträge zu lesen.

Tokio

Tokio ist die größte Stadt der Welt. 35 Millionen Menschen leben in und um die Stadt. Strukturell besteht Tokio nicht nur aus einem einzigen Stadtkern, sondern aus mehreren Vierteln. Wobei jedes Viertel sein eigenes Zentrum hat und sehr unterschiedlich sein kann. Ähnlich wie Istanbul, wobei Istanbul mit 16 Millionen Einwohnern ziemlich chaotisch ist. Tokio aber ist absolut strukturiert und geordnet. Menschen sind extrem diszipliniert. Anders würde das System auch nicht funktionieren. Ich selbst liebe Ordnung. Und eigentlich wäre es auch total ruhig, wenn nicht diese Spielsalons und Automaten wären 🙂 Von irgendwo hört man immer eine Stimme sprechen. Ob es der Kaffeeautomat ist, der Fahrkartenautomat, oder die Durchsage in der Metro-Station – ganz ruhig ist es nie. Tokio ist dennoch einer meiner Lieblingsstädte. Es ist eine sichere Stadt. Das wurde mir von mehreren Einheimischen auch bestätigt.

Wohnungen

Da die Stadt nicht mehr viel Platz zu bieten hat, leben die meisten in Wohnungen zwischen 20-25m². Das ist für unsere Verhältnisse extrem wenig. Meist hat man ein einziges Zimmer, das sowohl Schlaf- als auch Wohnzimmer ist, und ein WC. Eine Küche existiert nicht wirklich – eine Küchenzeile reicht vollkommen aus. Das liegt daran, dass draußen gegessen wird, Man muss daheim nichts zubereiten, nicht einmal für einen Picknick. Supermärkte wie Family Mart oder 7Eleven bieten alles. Warme Mahlzeiten, Toasts, gekochte Eier, warme Getränke… fast alles gibt es in abgepackter Form. Freunde trifft man draußen. Daher ist eine größere Wohnung nicht unbedingt nötig. Es gibt sogar Hochhäuser, wo die Autobahn durchgeht. Tokio bietet eben insgesamt zu wenig Platz.

Viertel

Als Tokio Zentrum kann man den Bereich um den Hauptbahnhof bezeichnen. Ein Zentrum, wie wir ihn als solches kennen, ist es aber nicht. Man muss daher von Viertel zu Viertel, um die Stadt gesehen zu haben.

  • Ginza beispielsweise besteht aus vielen Nobelmarken. Hier steigen auch eher elegant gekleidete Personen aus eleganten Autos aus 🙂
  • Akihabara ist das Mekka für Elektrosachen. Hier blinkt einfach alles. Wer nach Ersatzteilen oder Elektrogeräten sucht, wird hier fündig.
  • In Ueno gibt es neben dem großen Park mit selbigem Namen Essensmöglichkeiten ohne Ende. Hier kann man durch die Straßen schlendern und sich das Essen in kleinen Lokalen aussuchen.
  • Asakusa ist ein traditionelles Viertel. Auf dem Weg zum bekannten Asakusa-Schrein läuft man an Geschäften vorbei, die traditionelles Essen oder Güter verkaufen.
  • Jimbo-cho ist ein Viertel, das viele Buchhandlungen besitzt. Hier findet man kaum Touristen, sondern eher Einheimische, und daher einen Besuch wert.
  • Shinjuku ist ein eher moderneres Viertel. Man sollte sich den anliegenden Park Gyoen Park nicht entgehen lassen. Kostet zwar Eintritt, aber es lohnt sich. Man kann hier auch einen Nachmittag mit Picknick verbringen. Auf dem Weg zur Jingu Gaien Gingko Allee, die im November gelb leuchtet, kommt man am neuen Nationalstadion entlang. Leider konnte man nicht hinein, aber man konnte dennoch in der ersten Etage um das Stadion herumlaufen und die Aussicht genießen.
  • Shibuya kennt man eventuell daher, dass das die belebteste Kreuzung der Welt ist. Es gibt insgesamt 6 Übergänge für Fußgänger. Eine Minute lang laufen hier Menschen wie ein Ameisenhaufen von einer Straßenseite zur anderen und überkreuz. Gestoßen wird man aber auch trotz der Menschenmenge trotzdem nicht. Es lohnt sich, Videos über die Shibuya-Kreuzung anzuschauen, um einen Eindruck davon zu erhalten. Abgesehen hiervon bietet das Viertel extrem viel Einkaufsmöglichkeiten.
  • Shimbashi ist ein altes Viertel mit vielen engen Gassen. Abends ist es sehr belebt. Einheimische gehen hier abends trinken und essen.
  • In Nihonbashi sind viele Unternehmen. Hier leben hauptsächlich Locals, die zum gehobenen Mittelstand gehören.

Hakone

Im Waldgebiet Hakone hat man Sicht auf den Fuji Berg, dem Wahrzeichen Japans. Hakone liegt mit dem Zug knapp 2.5 Stunden südwestlich von Tokio. Eine Tagestour kann man machen, aber wegen der langen Fahrt und den kurzen Tagen nicht zu empfehlen. In Hakone kann man wandern, am Ashi-See spazieren, oder in einem Onsen (Thermalbad) relaxen. Mit dem Schinkansen an der Station Odawara aussteigen. Von dort kann man dann mit dem Bus weiterfahren.

Nikko

Nikko ist auch ein Waldgebiet, das sich im November in unterschiedlichen Farben präsentiert. Die Anfahrt ist etwas komplizierter. Man kann jedoch mit dem Shinkansen bis Utsounomiya fahren, von dort mit dem Zug nach Nikko, und von dort dann mit dem Bus bergauf fahren, so dass man bergab dann wandern und am Ende die Ryuzu-Wasserfälle und den Chuzenji-See und auch den Kegon-Wasserfall besichtigen kann. Eventuell muss man am Busbahnhof am Chuzenji-See jedoch umsteigen. Ich habe für die Hinfahrt 3.5 Stunden benötigt. Daher sollte man die Reise sehr früh antreten oder vor Ort in der Nähe übernachten.

Miura

Miura habe ich mit einer Meetup-Gruppe als Tagesausflug besucht. Es fährt ein lokaler Zug direkt nach Misakiguchi. Von dort kann man im Zipfel wandern. Man sieht dort rauhe Küste, Strand, das Meer, und bei gutem Wetter auch den Fuji-Berg, der knapp 85 km entfernt liegt.


Singapur

Singapur ist das Dubai im Fernen Osten. Fast 6 Millionen Einwohner hat der Stadtstaat. Darunter sind sehr viele Chinesen und Ausländer, die hier arbeiten. Singapur ist ein Finanzzentrum und Handelsknoten und ist damit ein Staat, der eine gute Finanzbasis aufweist. Das BIP beträgt über 70.000 Dollar pro Person. Singapur hat einige Vorschriften, auf die man achten sollte. Beispielsweise darf man keine Zigarettenstangen einführen, das Rauchen ist stark eingeschränkt und Kaugummis kauen ist nicht erlaubt. Mit Englisch kommt man sehr weit. Außer älteren Menschen in Chinatown kann man sich hier problemlos in englischer Sprache verständigen. Obacht: es herrscht Linksverkehr.

Architektur

In Singapur hat man finanzielle Möglichkeiten, Dinge umzusetzen, die es sonst auf der Welt kaum gibt. Wenn Sie Gebäuden anschauen, werden Sie feststellen, dass es viele Gebäuden gibt, die in ihrer Architektur die Natur berücksichtigen. So gibt es Gebäuden, die den Luftstrom berücksichtigen und deswegen Etagen aufweisen, die einfach leer sind. So kommt die frische Wind auch hinter das Gebäude. Des Weiteren gibt es Hochhäuser, die mit grünen Pflanzen bedeckt sind. Das hält das Gebäse kühl. Insgesamt wurde durch diese Maßnahmen die Temperatur in der Stadt um einige wenige Grad runtergekühlt.

Klima

Das Klima ist nicht ganz so angenehm, es ist tropisch. Als ich angekommen bin, hat es extrem geregnet. Eine Stunde später war der Regen weg, und die Sonne schien. Im Schnitt hat man das ganze Jahr konstante 30°C. Außer im Februar regnet es auch konstant oft. Fast 20 Tage im Monat. Der Regen gehört also zum Alltag. Entsprechend sollte man sich dünne Regenkleidung mitbringen, trotz der Hitze.

Anreise

Ich bin aus Vietnam per Flieger angereist und bin dann mit der Metro East West Line in die Stadt gefahren. Ich finde die Benamsungen wirklich einfach. Die Haltestellen haben alle eine Nummer entsprechend der Linie. Statt sich den Namen “Pasir Ris” auf der East West Line zu merken, merkt man sich einfach EW12. Ähnlich wie Dubai ist auch Singaput weitläufiger als man gemäß Karte erahnt. Daher lohnt es sich, mit der Metro zu fahren. Der Flughafen selbst ist eines der schönsten der Welt. Bei Abflug sollte man daher etwas früher anreisen, um ihn zu sehen.

Marina Bay

Die Marina Bay ist natürlich die Hauptattraktion in Singapur. Das bekannteste Gebäude dort ist das Marina Bay Hotel. Daneben findet man die Oper, ein Einkaufszentrum und viele viele Restaurants. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Skyscraper der Finanzstadt. Auch die Skulptur des wasserspeienden Löwen ist hier. Eine komplette Umrundung ist auf der Promenade möglich und empfehlenswert. Abends hat mir am meisten Clarke Quay gefallen. Das ist am Wasser und komplett besetzt mit Bars und Cafes. Man kann auch ein Getränk kaufen/mitbringen und am Wasser sitzen. Live Musik aus den Bars runden das Ganze ab und machen den Abend sehr angenehm.

Zu bestimmten Uhrzeiten am Abend finden in den Gardens By the Bay Musikeinlagen statt. Dazu werden die künstlichen Bäume im riesigen Garten beleuchtet und bieten ein Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Altes Singapur

Mir hat das Viertel um den Masjid Sultan gefallen. Hier findet man einen Hauch von Orient, und wie beispielsweise auch in der Straße Telok Ayer, kleine buntbemalte Reihenhäuser, die, ähnlich wie in Dubai, zeigen, wie Singapur ursprünglich ausgesehen hat.

Chinatown

Hier scheint alles zusammenzulaufen. Abends sind hier noch Läden und Wechselstuben offen. Viele Chinesen, vor allem ältere, halten sich meistens hier auf. Denn hier finden sie China in Singapur. Man spricht hauptsächlich chinesisch, es gibt chinesiche Restaurants und chinesiche Festlichkeiten finden hier statt.


Dresden

Abgesehen von Berlin und Potsdam ist das meine erste Reise in den Osten Deutschlands gewesen. Ich bin eigentlich in keinster Weise überrascht. Die Stadtzentren waren sehr historisch, aber modern. Auf Grund der kürzlichen Bundestagswahlen wusste ich auch, dass eine bestimmte Denke hier verbreiteter ist als an anderen Regionen.

Erfurt

Erfurt ist Landeshauptstadt von Thüringen. Mit 230.000 Einwohnern gehört es sicherlich zu den kleinsten Landeshauptstädten der Republik. Das Steadtzentrum Anger bietet wie die Region insgesamt viel Historisches. Goethe und Schiller waren hier sehr viel unterwegs. Das Zentrum von Erfurt, das mit mehreren Stadtbahnlinien angebunden ist, ist nur 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt. Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Moderne und Historisches coexistieren können. Gängige Marken sind in historischen Gebäuden untergebracht. Zusammen mit der Gera, die hier fließt, kann man sehr schön durch enge Gassen flanieren. Sehr schön finde ich auch den Platz, wo man an der Gera sitzen und die zugebaute Brücke darüber beobachten kann.

In Erfurt gibt es viel Gastronomie. Man hat daher viele Möglichkeiten, draußen in einer ruhigen Gasse zu sitzen und zu essen/trinken. Mir ist aber aufgefallen, dass Bedienungen nicht immer freundlich sind.

Dresden

Dresden ist fast so groß wie Stuttgart, und damit definitiv eine Nummer größer als Erfurt. Die Landeshauptstadt Sachsens hat nämlich knapp 550.000 Einwohner. Das Stadtzentrum ist groß. Hier stehen sehr viele große historischen Gebäuden. Die Semperoper beispielsweise ist eine Augenweide. Es ist definitiv weniger modern als Erfurt, aber dennoch kann man auch hier durch schöne Gassen laufen und Geschichte entdecken. Es ist sehr weitläufig. Irgendwie schienen mir die Gebäuden aber etwas wahllos zueinander zu stehen.

Ich finde es immer schön, wenn eine Stadt an einem Fluss liegt. Die Elbe trennt in Dresden die Neustadt von der Altstadt. Die Elbe bietet ein Flair, mit den Brücken kann man von der nördlichen Seite schöne Fotos zu Sonnenuntergang fotografieren. Da man hier Touren buchen kann, auch nächtliche, und Opern besuchen kann, kann man hier 3 Tage locker verbringen. Ich wollte bereits einen Tag früher anreisen, aber durch den Sturm Ignaz sind alle Bahnen von Erfurt ausgefallen.

Rakotzbrücke

Die Rakotzbrücke liegt ca. 1.5 Stunden Autofahrt von Dresden entfernt. Ziemlich nahe an der polnischen Grenze findet man sich auf der Fahrt wie auf Zeitreise. Man kommt durch Orte, die sehr russisch aussehen mit hohen Blockwohnungen. An der Rakotzbrücke gibt es kostenpflichtige Parkplätze. Um die Rakotzbrücke herum kann man im Grün spazieren. Der Blick auf die Brücke selbst ist relativ begrenzt. Der Platz mit direkter Sicht darauf ist eher klein, und es kommt teilweise zu Gedränge, da ja jeder mindestens 10 Selfies machen möchte.

Prag

Da ich bereits mein Rückticket gekauft hatte, ehe ich meine Planungen abgeschlossen hatte, bin ich von Dresden nach Prag gefahren. Mit der Bahn dauert das knapp 2 Stunden. Ich wollte zunächst im am Bahnhof anliegenden Zentrum einen Kaffee trinken, aber das Geld Wechseln und das Kaufen des Bustickets für den AirportExpress für 100 Tschechische Kronen hat länger gedauert als erhofft. Zudem war die Bushaltestelle umgezogen. Daher bin ich direkt zum Flughafen, der ca. 30 Minuten entfernt liegt.

Gastronomie

    • Peter Pane (Erfurt/Dresden: Burger)
    • Hans im Glück (Erfurt/Dresden: Burger)
    • Ristorante Classico (Erfurt: Pizza)
    • L’Osteria (Dresden: Pizza)
    • Taste Of India (Dresden: indisches Essen)


Mädchenturm

Istanbul (English)

Istanbul has a special value for Turkish people. Having a population of 16 mio, it is the economical capital of Turkey. You’ll find different types of lifestyles here and because of that, there are contrasts like in no other city. And that’s exactly the city’s charm. Every district has its own values and atmosphere. So according to your point of view, it is a european Orient or an oriental Europe. That’s why Istanbul belongs to my top favourites in the category of cities as you also can spend 5-6 days.

 

Most interesting sightseeing spots in Istanbul

In my opinion, it’s better to get a hotel around Eminonu. From there, it is easier to travel to different places as you have the Tram, Bus, Marmaray, Boats and Ferries. But I assume your hotel is around Blue Mosque, so I use this as my starting point for the following itinerary:

 

Day 1

From the Tram-Station Sultanahmet/Blue Mosque, you can visit these places by foot:

    • Haghia Sophia (Aya Sofya, free, Shorts und Hotpants not permitted)
    • Blue Mosque (Sultanahmet camii, free, Shorts und Hotpants not permitted)
    • Topkapi Palace (Topkapi Sarayi, free with MuzeCard)
    • Gulhane Park
    • Basilica Cistern (Yerebatan Sarayi)

 

Day 2

You can either have a 15 minutes walk or use the Tram until Station Bayezid:

    • Grand Bazaar (closed on Sundays)
    • Spice-Bazaar (reachable with a long walk downwards from the Grand Bazaar)
    • Galata-Bridge (this is not the bridge between Europe and Asia)
    • Karakoy (in the side streets, there are lots of cafes, bars and restaurants with a European touch. You can get back by Tram from Karakoy to Sultanahmet)

 

Day 3

It’s difficult to get from The Blue Mosque to Istiklal Street in Taksim. The easiest way is to take the Tram to the terminal station Kabatas and from there to take the Füniküler to Taksim. It is the shopping streets with a lot of shops, cafes and bars in the side streets. In the morning hours it’s less crowded but usually it’s crowded even in the nights.

    • Istiklal-Street / Taksim
    • St. Antonius Church
    • Galata Mevlevihanesi (small museum abour art from the Ottoman Empire)
    • Galata-Tower
    • Mihrimah-Moschee in Uskudar (walt to Karakoy and take the ferry to Uskudar. The mosque is located directly at the Bosphorus and was built by the architect Mimar Sinan who also built the Suleymaniye Mosque)
    • Maiden Tower (15 mins walk along the coast)

 

Day 4

    • Dolmabahce Palace (15 mins walk from the Station Kabatas. I highly recommend this museum)
    • Ortakoy (45 mins walk from Dolmabahce Palace, you can also take the bus or a taxi)
      • Idyllic view on the mosque at the second Bosphorus-bridge
      • Artisanal streets
    • Bebek (from Bebek you can walk at the Bosphorus. Reachable by Taxi from Ortakoy)

 

Day 5

    • Princess Islands (Büyük Ada. From Eminonu, you can take a boat to the Islands. The ride takes about 60 mins. You can enjoy the island and the view from there. Usually, people go there to escape from the city)
    • Suleymaniye Mosque (most important mosque, built in seven years by the architect Mimar Sinan, the most famous architect of the Ottoman Empire. The style and the acoustics of the mosque is unique as there are no bearing walls. They are used for acoustic reasons. Sultan Suleyman had requested this mosque that has lots of stories to tell. I recommend you to read about its architectural design.

 

Day 6

    • Boat Tour Bosphorus (by Tram to terminal station Kabatas. Take the short route by Provider Dentur. The ride back is mostly windy so you should have a light jacket)
    • Emirgan-Park (reachable by Boat Tour mentioned above)
    • Besiktas (reachable by ferry)
    • Nisantasi (reachable by bus or Taxi. Modern shopping district)

 

Optional

There are lots of different quarters without an Eiffel Tower but still having a special atmosphere:

    • Eyup and Fatih (more religios quarters offering more culture. In Eyup you’ll find the platform Pierre Loti, a mosque and little streets with small shops. From Sirkeci, you’ll reach Eyup by bus or ferry. Fatih with the first built mosque in Istanbul is reachable by bus or Metro)
    • Balat (is a historic quarter of Armenians. Most famous sight is the Orthodox church which was newly restored. Reachable by bus from Eminonu or ferry from Karakoy)
    • Kadikoy (full of shops, cafes and bars)
    • Kuzguncuk (small quarter with a nice ambience with nice street cafes on the Asian side)
    • Panorama 1453 (Museum)
    • Radio Tower (the new tower in Camlica provides the best sight on the city. Reachable by taxi from Uskudar)
    • Miniaturk (Museum with miniatures of sights from Turkey and the world)
    • Whirling Derwis-Dance in Sirkeci
    • Rumeli Hisar (near second bridge, reachable via per Taxi. Fortress on the European side. You can have a nice walk at the Bosphorus there)

Hints and Recommendations

    • Dolmabahce Museum closes at 4pm und has closed on Monday and Thursdays. Muze-Card is not valid here.
    • Grand Bazaar has closed on Sundays
    • Depending on the number of museum visits, the purchase of a Muze-Card should be considered (see link below).
    • Shops have opened on Sundays, opening a bit later though.
    • Turkish people usually don’t have food when walking. Many restaurants have the food prepared already, so you usually don’t wait for food.
    • If possible, visit the Galata Tower around sunset. You’ll hear the prayer call from all the city. You should prepare yourself for long waiting times though.
    • Women are offered head scarfs when visiting mosques. Please consider getting your own one. You can’t visit the mosques in hotpants or shorts.
    • The best way to cross the Bosphorus is the undersea metro called Marmaray. Please validate the Istanbul-Card also at the destination.
    • For good weather, I highly recommend a ride by ferry. For me, this is the best atmosphere in Istanbul. You’ll miss something if you leave Istanbul without a ferry ride.
    • There are street dogs controlled by the administration, they are harmless. Usually, they don’t even bark.
    • On Sundays and TUrkish holidays, you should avoid the biggest touristic places. Sounds paradox but on Sundays you’l see tons of local tourists.
    • If you want to attend a prayer, I recommend the evening prayer. It is short and prayed loudly. You can sit in the back of the mosque and listen. A smaller mosque might be more convenient.
    • On Fridays, mosques close one hour before the Friday prayer. The streets are mostly free of men, so enjoy 🙂
    • Please ignore(!) beggars. Don’t give them money, just go on talking to your friend. Do not take roses, even if they say it’s for free.

What else to visit in Turkey

If you want to stay longer in Turkey, you should see cities like Bursa (first Capital of the Ottoman Empire / 1-2 days), Antalya/Bodrum (beach holidays), Konya (cultural Capital / 1 day) or regions like Cappadocia (rock formations / 2 days), Black Sea Coast (forests and tea plantation / 3 nights), Pamukkale (Antique Pool / 1 day). Around 3 hours from Istanbul. you can see nature and culture in Bolu (2 days) and area. Lots of culture and really good food will you find in the South East of Turkey (3-5 days).

My drone footage


Arabische Emirate

Meine Reise nach Indien erfolgte mit 3-tägigen Stopovers in den Arabischen Emirate. Beim Hinflug besuchte ich Abu Dhabi, beim Rückflug besuchte ich Dubai.

Abu Dhabi

Überraschenderweise hat Abu Dhabi ein eher kleineres Stadtzentrum, das fußläufig ist. Tagsüber während meines Aufenthaltes im Dezember waren es knapp unter 30° C. Bei angenehmen Temperaturen kann man noch abends im T-Shirt spazieren. Beispielsweise am Strand, hier kann man Kilometer lang am Meer entlang laufen.

Volksgruppen

Das arbeitende Volk in den Arabischen Emirate stammt hauptsächlich aus den Ländern Indien und Pakistan. Es gibt sehr viele Asiaten aus Malaysia, Indonesien und Philippinen. Vereinzelt sieht man Europäer. Die bevölkerungsstärkste Gruppe sind aber Pakistanis und Inder. Diese arbeiten hauptsächlich auf dem Bau oder als Taxifahrer. Dieses „Fußvolk“ nutzt öffentliche Verkehrsmittel, während wohlhabende Einheimische in klimatisierten Autos unterwegs sind.

Verkehrsmittel

Wer mit den Öffentlichen vom Flughafen in die Stadt möchte, muss sich zunächst eine Karte kaufen und am besten auch gleich aufladen. Die Aufladegeräte gibt es leider nicht so oft, daher sollte man sich hier schon bei Ankunft Gedanken machen, welche Verkehrsmittel man wie oft nutzen möchte. Die Fahrt zum Flughafen kostet 5 Dirham und dauert eine Stunde mit der Linie A1. Im Stadtzentrum gibt es alle 300m eine Haltestelle. Taxis sind hier recht günstig. In der Nacht gibt es jedoch eine Mindestgebühr von 10 Dirham. Die Fahrt zu den Yas-Inseln (Ferrari-World/AbuDhabi-Mall) beispielsweise kostet 50-60 Dirham.

Trennung nach Geschlechtern

Auch ich als praktizierender Moslem bin es nicht gewohnt, dass Frauen einen eigenen Eingang und den vorderen Teil in den Verkehrmitteln für sich haben. Ich wusste das nicht, Aber ich wurde wie Rosa Parks von den Frauen darauf aufmerksam gemacht und nach hinten beordert.

Ferrari-World

Empfehlen kann ich den Besuch des Ferrari-World. Natürlich steht hier das Auto im Vordergrund, aber auch nicht Technik begeisterte werden hier Gefallen finden. Es gibt unter anderem drei Achterbahnen, unterschiedliche Simulatoren, Restaurants und eine Kartbahn. Am meisten hat mir jedoch der Simulator gefallen, mit dem man über Italien fliegt. Man fährt teilweise hinter einem Ferrari her, steigt auf Berge und wird mit leichtem Wasser bespritzt, wenn man über Seen fliegt. Hier kann man sich locker einen halben Tag aufhalten. Im Anschluss kann man shoppen und essen im anliegenden Mall.

Zayed Moschee

Hauptattraktion in Abu Dhabi ist die Zayed Mosque. Sie ist in der Nähe des Flughafens und liegt knapp eine Stunde mit dem Bus entfernt. Man kann hier Führungen mitmachen. Insgesamt bietet die Moschee jedoch eine herrliche Atmosphäre durch die vielen Säulen und Brunnen. Die Architektur ist einzigartig mit den Kuppeln und auch die Inneneinrichtung ist sehenswürdig.

Nationalfeiertag am 02. Dezember

Zu meinem Glück fiel mein Besuch auf den Nationaltag der Vereinigten Arabischen Emirate. Tagsüber gab es eine Flugshow und abends dann Korso um den Strand. Kinder sprühten mit Faschingsspray auf zufällige Passanten und fahrende Autos (auch AMGs) und deren Passagiere, die die Türen nicht verriegelt hatten. Man stellt fest, dass einige Länder ihren Nationaltag feiern(!) und nicht wie einige Länder schon fast betrauern.

Dubai

Wenn man Dubai mit einem Adjektiv beschreiben müsste, so wäre das herausragend. Die Stadt hat sich zum Ziel gemacht, superlativ zu sein. Viele Rekorde haben hier ihre Heimat.

Burj Khalifa

Das Wahrzeichen der Stadt ist natürlich das Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt mit 828m. Es bietet zwei Aussichtsplattformen zu denen man in Rekordgeschwindigkeit mit dem Aufzug gebracht wird. Das Ticket zum Sonnenuntergang ist zwar teurer, aber den Aufpreis wert.

Ab 18 Uhr finden im Brunnen vor dem Burj Khalifa Wasserspiele statt. Diese wiederholen sich alle 30 Minuten zu einem anderen Song und bietet ein gigantisches Schauspiel. Um sich eine Idee davon zu machen, empfehle ich bei Videoplattformen nach „Michael Jackson Dubai Fountain“ zu suchen. Im Anschluss daran finden Lichtspiele statt. Der über 800m lange Wolkenkratzer leuchtet dann mit unterschiedlichsten Mustern dank der 120.000 LEDs. Wer sich dann das größte Einkaufshaus der Welt anschauen möchte, steht dann direkt davor.

Attraktionen

Etwas außerhalb, aber mit einer der beiden Metro-Linien erreichbar, kann man sich die Palm Jumeirah anschauen. Auf dem Weg dahin kommt man noch an vielen Hochhäusern vorbei. Dann wird man mit einer Bahn zur Spritze der künstlichen Insel gebracht. Im Atlantis gibt es nur einen kleinen öffentlichen Bereich, aber dabei kann man schon erahnen, wie luxuriös das Hotel ist. Ansonsten kann man draußen am äußersten Ring an der Promenade spazieren gehen oder per Taxi oder per Hop-On/Off die Insel erkunden.

Nicht weit von der Palm ist das Burj-Al-Arab, das man ab der Metro-Endstation per Bus erreicht. Leider kann man das Gelände nicht betreten, es sei denn, man hat eine Reservierung fürs Hotel oder fürs Restaurant. Gute Sicht darauf hat man vom öffentlichen Strand nebenan. Hier kann man einige Meter ins Wasser laufen und dabei den Sonnenuntergang hinter dem einzigen Hotel mit 7 Sternen genießen.

Altes Stadtzentrum

Wer mehr als nur Moderne sehen möchte, schaut sich die Souks im alten Stadtteil und den Hafen an. Getrennt werden diese durch das Creek, das man per Holzboot in wenigen Minuten für 1 Dirham überqueren kann. Der Hafen und das alte Stadtzentrum bietet ein orientalisches Feeling, das man im restlichen Dubai leider nicht spürt. Eine Rundfahrt mit dem Boot kostet dann wieder 120 Dirham. Das ist so ziemlich der Preis für jede Sehenswürdigkeit.

Verkehrsmittel

In Dubai kann man sich eine nol-Karte für den öffentlichen Nahverkehr kaufen und aufladen. Aufladegeräte sind hier einfacher zu finden, und ergibt bereits ab wenigen Fahrten Sinn. Man muss diese beim Einsteigen und Aussteigen an den Kartenleser halten, denn so wird die Höhe die Fahrt ermittelt. Sie muss jedoch mit mindestens 7 Dirham aufgeladen sein, auch wenn eine Strecke gewählt wird, die weniger kostet. Vorsicht bei den Terminals am Flughafen. T2 ist ca. 5 km von T1 und T3 entfernt und mit dem öffentlichen Bus ab T1 in 20 mins erreichbar. Einen Fußweg gibt es nicht.


Verschneit in Bolu

Bolu

Bolu

Bolu ist eine der Zufluchtsorte für die Istanbuler Stadtbevölkerung. Viele fahren über das Wochenende in die ca. 3 Stunden entfernte Kleinstadt Bolu, um in die Natur einzutauchen, die in der Metropole Istanbul spärlich vorhanden ist. Die kostenpflichtige Autobahn nach Bolu ist gut ausgebaut, man kommt daher bequem ans Ziel. Bolu hat ca. 300.000 Einwohner. Das Stadtzentrum bietet eine Fußgängerzone, was in der Türkei leider auch nicht oft vorkommt.

Als Unterkunft kann ich das Hampton by Hilton empfehlen. Nicht empfehlenswert, trotz guter Räumlichkeiten, ist das Karpalas Hotel. Es finden sehr häufig Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Konzerte statt, so dass man keine Ruhe findet. Auf die Aussagen, dass keine Veranstaltungen stattfinden, ist leider kein Verlass.

Natur

In Bolu kommen Naturliebhaber auf ihre Kosten. Die Stadt ist umgeben von verschiedenen Nadelwäldern und Almen. Die Wanderwege sind zwar nicht so zahlreich wie in Deutschland, aber für türkische Verhältnisse können sich diese durchaus sehen lassen. Bolu bietet auch viele Seen und gutes Trinkwasser.

Was sollte man sehen

Etwa 30km südöstlich liegt der See Abant. Auf dem Weg dorthin findet man etliche Restaurants und Hotels, die mitten in der Natur sind. Der Laufweg um den See Abant ist ca. 12km lang und dauert knapp 90 Minuten. Das sollte man aber in einer ruhigen Saison tun, da man entlang der Autostraße läuft. Ich empfehle auch gegen die Fahrtrichtung zu laufen. In der Hochsaison, wenn viele Autos unterwegs sind, ist Abant insgesamt nicht empfehlenswert.

Mein Favorit ist der See Gölcük. Ich bin hier bereits mehrere Male gewesen. Es ist tatsächlich frei von Autoverkehr. Der See ist leider nicht so groß wie der in Abant, aber man kann ihn auch zwei mal umlaufen. Manchmal ist auch der Weg in den Wald hinein geöffnet, dort kann man stundenlang wandern. Berühmt ist hier das Holzhaus direkt am See, das mich an Norwegen erinnert. Gölcük kann man auch im Winter besuchen, die Zufahrt wird freigeräumt. Etwas weiter kommt man zu den Almen in Seben. Knappe 15km entfernt von Gölcük lässt sich die Natur im Tal bestaunen.

Im Gegensatz zu Gölcük sind die Seen in Yedigöller im Winter nicht erreichbar. Die Straßen werden nicht geräumt, daher ist ein Besuch nur zwischen Mitte April und dem ersten Schneefall um Dezember möglich. Ich habe vier Mal versucht, die Yedigöller Seen zu sehen und bin vier mal kläglich gescheitert. Jedes Mal war die Zufahrt gesperrt oder etwas anderes ist dazwischen gekommen. Die beste Jahreszeit ist im Oktober, wenn sich der Wald im Herbst bunt färbt.

Wer Osmanische Architektur sehen möchte, dem empfehle ich Göynük und Mudurnu. Hier gibt es noch die historischen Häuser, die typisch für das Osmanische Reich gewesen sind. Göynük ist empfehlenswerter, hier kann man den Turm besichtigen, wo man einen wunderbaren Blick auf das Städtchen hat. Am besten sollte man dort am späten Nachmittag hoch. Wer Göynük gesehen hat, kann Mudurnu auslassen.

Drohnenaufname mit der Mavic 2 Pro

Bei meinem letzten Versuch, Yedigöller zu sehen, habe ich meine Drohne im Einsatz gehabt. Der Wald im Schnee hat sich dafür sehr gut angeboten. Leider hielt die Freude nicht lange, da sich meine Drohne im Baum verfangen hat. Am darauffolgenden Tag konnte ich sie jedoch auf dem Boden finden.


railway-market-mae-klong

Bangkok

Meine zweite Station nach Hanoi (Vietnam) war Bangkok in Thailand. Eine Metropole mit über 8 mio. Einwohnern und allen möglichen Volksgruppen. Ein bisschen erinnerte mich Bangkok mit seinem Verkehrsproblem an Istanbul. Man kann den Skytrain oder per Schnellboot in den Kanälen von A nach B kommen. Dennoch sollte man seinen Tagesablauf hier etwas genauer planen, da die Sehenswürdigkeiten weit voneinander entfernt liegen, und man dort kaum Metro-Anbindung hat. Ich hatte in einem Blog vorab gelesen, dass man quer durch die Stadt fahren kann, und das nicht einmal 200 Baht kosten sollte. Touristen kommen dafür nicht mal ein paar Kilometer weit 🙂

Hektik der Stadt

Folgendes ist innerhalb von zehn Metern passiert. Ein Passant stößt eine Fliese kaputt, eine Kakerlake läuft mir entgegen. Dann stößt mir jemand versehentlich seinen Ellbogen in meine Rippen, worauf ich gegen den Allerwertesten einer Frau stoße. Es gibt leider viele Baustellen und enge Wege, die überlaufen sind.

Lumphini-Park

Was mir am meisten in Bangkok gefallen hat, war der Lumphini-Park. Als Konstrast zu hektischen Stadt hat man dort Ruhe und kann den See bei Sonnenuntergang genießen. Viele nutzen den park, um joggen zu gehen. Als ich vor Ort gewesen bin, hat einer Beatbox gemacht und die Leute zu Aerobic animiert. Ich schätze, das waren um die 100, die dann mitgemacht haben. Die Steps schienen bekannt, daher gehe ich davon aus, dass das regelmäßig stattfindet. Abends um 18 Uhr ertönt aus den Lautsprechern die Nationalhymne, während dessen die Menschen dann stehen bleiben.

Shopping

Wer shoppen möchte, kommt hier auf seine Kosten. Für jede Einkommensgruppe gibt es hier alles nur erdenkliche zum kaufen. Dienstleistungen eingenommen. Der Standverkäufer fragt erst, ob man Gemüse möchte, danach, ob man Sex möchte. Wenn man durch die Straßen schlendert, passiert man auch Massagesalongs. Liegende Touristen, denen die Füße massiert werden. Vor diesen Läden sitzen 10-15 Frauen und rufen Massage, Massage 🙂 Wer andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte, wird hier auch sehr einfach fündig. Die “Damen” sehen weiblicher aus als echte Frauen und haben meist eine tiefere Stimme als Männer 🙂

Riesige Shopping-Malls bieten auch teure Marken. Es gibt auch eine Mall, die Imitate für einen niedrigen preis anbieten. Auf den Straßen kann man auch China-Müll kaufen. Es gibt Produkte, auf die sollte es eine Müllsteuer geben. Die Welt wird mit Plastikzeugs zugemüllt, hauptsache man produziert etwas.

Bangkok ist auch nicht so günstig, wie man immer wieder hört. Eine Mahlzeit kostet schon ca. 10-15 Euro. Wer jedoch einen Anzug kaufen schneidern lassen möchte, der kommt sicher günstiger herum, als wenn er dies in Deutschland tut.

Straßenessen

Um Straßenessen kommt man in Bangkok nicht herum. Das sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Frisches Obst oder Ggrilltes wird überall angeboten. Bei 35°C ist eine kühle Scheibe Wassermelone oder Mango sehr erfrischend. Man sollte die Hitze nicht unterschätzen und viel trinken. Das Essen liegt dann teils auf dem Boden, das lockt natürlich Ratten an. Ich habe so einige gesehen, daher sollte man möglichst drauf achten, dass das Essen im Kühlschrank ist, oder nicht tiefer als Kniehöhe.

Mae Klong

Von Bangkok aus habe ich mit dem Bummelzug eine Tagestour nach Mae Kong und Amphawa gemacht. Die Fahrt nach Mae Klong ist leider nur mit umsteigen möglich. Die Erste Klasse kostet wegen der Klimaanlage 25 Baht, die Zweite Klasse nur 10 Baht. Man sollte die erste Bahn des Tages nehmen, da man sonst den Anschluss nicht bekommt. Ich musste dann mit einem Shuttle fahren, was aber auch nicht schlimm war. In Mae Klong erwartet einen dann der bekannte Railway Market. Ein Markt, der Platz machen muss, wenn der Zug einfährt.

Amphawa

Von Mae Klong kommt man mit einem Shuttle nach Amphawa in ca. 15 Minuten. Ehrlich gesagt, war ich etwas enttäuscht. Es gab einen Markt, aber nicht auf dem Fluss. Ich hatte mich vorab informiert und hatte den Besuch auf das Wochenende gelegt. Dennoch kann man hier ca. 2 Stunden verbringen. Um den Fluß herum gibt es vieles, das man probieren kann und auch im Dorfzentrum gibt es Stände, die allerlei zum Essen anbieten.

Von Amphawa fahren Mini-Busse für 200 Baht zurück nach Bangkok. Die Hinfahrt war schon rumpelig mit dem Zug, aber die Rückfahrt war nicht zu toppen. Die Straßen sind in einem ziemlich schlechten Zustand, das geht schon extrem in den Rücken, wenn man bei jeder Brücke teils aus dem Sitz geschleudert wird. Gedauert hat die Fahrt bis zur ersten Metro-Station “Bang Wa” knapp 2 Stunden.


Boot in Trang An

Hanoi

Nach Japan/Südkorea im Jahr 2018 war das meine zweite Reise nach Fernostasien. Ich hatte beschlossen, lediglich die Großstädte in einigen wenigen Ländern zu besuchen. Dafür hatte ich genau 2 Wochen vorgesehen. Nachdem ich dann Singapur, Bangkok und Kuala Lumpur gebucht hatte, habe ich gemerkt, dass ich relativ viel Zeit an diesen Orten verbringe, daher habe ich die Buchung dann etwas angepasst und Hanoi noch hinzugefügt. Im Nachinein war das auch die richtige Entscheidung.

Allein in Vietnam kann man jedoch mehrere Wochen verbringen. Das Land hat sehr viel zu bieten. Selbiges gilt für Thailand. Südostasien bzw. Asien insgesamt gefällt mir sehr gut und kann ich als Reiseziel daher empfehlen. Asiaten sind ein sehr freundliches Volk. Immer hilfsbereit und sehr nett.

In erster Linie verbinden die meisten Vietnam mit dem Vietnam-Krieg. In den 70ern haben die USA mit einem scheinheiligen Grund das Land jahrelang bombardiert. Auch auf Grund der Entfernung ist Vietnam als Reiseziel ein Exot. Beispielsweise steht in Hanoi kein Eiffelturm oder sonstige herausragenden Sehehswürdigkeiten, aber dennoch hat dieses Land wegen den freundlichen menschen und der wunderschönen Natur viel zu bieten.

Das Leben auf der Straße

Ich kenne das von meiner eigenen Kultur, aber in Vietnam leben die Menschen tatsächlich auf der Straße. Ich bin durch Gassen gelaufen, fernab von Touristen. Die Einheimischen bringen ihren Gasgrill und ihr Geschirr vor die Tür und kochen dort. Gegessen wird dann mit der gesamten Familie. Ich hatte das Gefühl, man könne sich vor jedem Haus hinsetzen und Essen bestellen. Man kann in die Häuser reinschauen. Genau wie die Menschen, sind auch die Behausungen eher einfach gehalten. Meistens sind das ein Zimmer breite, und 2 Stockwerke hohe kleine Häuser. Der Eingang besteht aus einem großen Zimmer mit allen Kochsachen, einer Couch und einem Fernseher. Ich vermute, dass hinten das WC und oben das Schlafzimmer ist.

Mopeds

Die Altstadt von Hanoi bietet so viele Straßen und Gassen, dass man hier Tage lang laufen kann. Angrenzend zur Altstadt ist der See und das Französiche Viertel. In einem Blog hatte ich vorab gelesen, dass Gehwege nur für Stühle und Mopeds gemacht sind. Und tatsächlich, auf den Gehwegen sind lauter geparkte Mopeds oder kleine Plastikstühle für Besucher. Als Fußgänger muss also auf die Straße ausweichen, auf dem gefühlt Millionen von Mopeds sich wimmeln. Am besten kommt man durch den Verkehr, wenn man sich eine Lücke sucht und wichtig – den Blickkontakt zu den Mopedfahrern vermeidet. Dadurch vermeidet man Missverständnisse. Bei einem Moped konnte ich den Fahrer nicht mehr erkennen, ganze 5 Personen waren drauf 🙂

Ninh Binh / Trang An

Eine Aussicht auf die gigantische Berglandschaft erhält man bereits im Flieger. Als wir die Berge überflogen haben, war ich trotz 10 Stunden Flug voller Vorfreude. Ninh Binh liegt knapp 2 Stunden südlich von Hanoi entfernt. Am besten zu erreichen mit dem Zug oder per Reisebus. Dort angekommen ist eine Bootsfahrt ein Muss. Ich habe Tour2 gewählt. Mit kleinen Booten erhält man zwischen Kalkfelsen und Grotten einen tollen Eindruck. Diese Bootsfahrt war so das beste dieser Südostasien-Reise. Während dessen habe ich auch beschlossen, erneut in den Vietnam reisen und mehr vom Land sehen zu wollen.

Während der Bootstour wurde ich von vielen aus den anderen Booten gegrüßt. Bei Stopps haben einige sofort das Gespräch gesucht und gemeinsame Fotos gemacht. Wir haben mit einem anderen Boot um die Wette gepaddelt. Ich war ehrlich gesagt sprachlos und glücklich, weil ich mich mich sehr wohl gefühlt habe inmitten von Unbekannten.

Hotel

Ich habe erst am dritten Tag bemerkt, dass ich meine Kreditkarte verlegt habe. Vermutlich habe ich die Karte bei der ersten Nutzung direkt am Flughafen in Hanoi verloren. Das habe ich der Hotel-Rezeption mitgeteilt. Die haben dann sofort am Flughafen und in der Bank angerufen. Daraufhin habe ich die Karte in Deutschland gesperrt. Am darauffolgenden Tag wusste das gesamte Personal bescheid. Ich wurde darauf angesprochen, ob ich die Karte wieder gefunden hätte und ob sie jemand benutzt hätte, und wie ich denn ohne Kreditkarte auskommen würde, und ob sie mir helfen können.

Das mittelgroße Hotel kann ich wirklich sehr empfehlen. Das Personal ist äußerst freundlich und hatte mich mit Saft und Obst empfangen, was nach dem langen Flug sehr gut getan hat. Für den Ausflug nach Ninh Binh haben sie mir bei der Planung geholfen und bei Reiseanbietern angerufen und mir ein Busticket besorgt. Es war wie eine VIP Betreuung, die ich so bisher noch nirgendwo hatte.

Hinweise

  • Taxifahrer am Flughafen wollten in die Stadt knapp 35 Euro, obwohl im Internet von knapp 20 Euro die Rede war.
  • Gilt auch bei Minibussen. Der Preis hängt vom Handlungsgeschick des Fahrgasts ab. Preise zwischen 3 und mehr als 10 Euro sind möglich.
  • Mit der Linie 7 kommt man in die Nähe der Altstadt. Gekostet hat das 8000 Diong und hat etwa eine Stunde gedauert. Ich hatte zwar eine andere Route und Endstation erwartet, aber unterwegs erhält man einen Eindruck über das Land und Leute. Weiter bin ich dann mit einem kleinen Taxi gefahren.
  • Es gibt unterschiedliche Preiskategorien bei den Taxis. Manche verlangen 7000 Diong pro 1000 Meter, manche 5000 Diong, aber pro 500 Meter. Die Preise findet man auf den Scheiben.
  • Bei der 3 stündigen Bootstour sollte man sich die Nummer des Boots merken, weil man später aussteigt und wieder das eigene Boot zwischen all den anderen finden muss. Man sollte sich vorab auch was zu trinken besorgen und eine Hutbedeckung mitbringen, falls die Sonne scheint. Auf dem Boot kann man auch Kleinigkeiten wie Obst oder Studentenfutter essen und den anderen anbieten.
  • Nach der Bootstour kann man mit dem Taxi in das 3 km entfernte Mua Cave fahren. Das dauert 10 Minuten und kostet 50.000 Diong.
  • Im Gegensatz zu Deutschland sind Busse und Bahnen pünktlich. Man sollte daher nicht zu spät erscheinen. Die Minibusse bieten WiFi an.
  • Als beste Zeit für Hanoi und Umgebung wurde mir im Hotel der Oktober genannt.
  • Unter der Woche ist Hanoi nicht ganz so lebendig, daher schlage ich vor, den Besuch auf das Wochenende zu legen.
  • Statt Touren im Internet oder im Hotel sollte man vor Ort in Reiseagenturen einfache Bustickets nach Ninh Binh kaufen. Am besten 1-2 Tage im voraus. Hin und zurück kostet das knapp 10 Euro. Für (unnötige) Touren zahlt man um die 100 Euro.


Kettenbrücke und Parlament

Budapest

Budapest gehört zu meinen Top 3 der Kategorie Stadt. Ich hatte mich vorab kaum informiert, wusste aber, dass die Stadt ursprünglich aus zwei Städten besteht: Buda und Pest. Der Flug begann mit einer fast einstündigen Verspätung der Eurowings-Maschine und endete mit vielfachen Blitzstößen und rauem Wetter ziemlich holprig. Ich hatte gehofft, dass die Stadt das wieder wett macht. Und so kam es dann auch. Budapest hat mich in vieler Hinsicht positiv überrascht.

Aufbau der Stadt

Ungarn zählte bis 1989 zu den Sozialistischen Staaten. Da ich bisher keines dieser Länder besucht hatte, war ich mir nicht sicher, was mich erwartete. Auffällig sind die Wohnkomplexe mit wunderschönen Fassaden. Ich liebe historische Altstädte. Zwar sind viele Gebäuden baufällig, aber dennoch kommt man hier auf seine Kosten. Ich kann mir nicht vorstellen, wie viele Hunderte Millionen Euro das in der heutigen Zeit kosten würde, solche Gebäuden zu errichten. Und in Budapest gibt es jede Menge davon.

Was mich in Budapest besonders fasziniert hat, war die Vielfältigkeit. Auf Grund des Putschversuches in der Türkei war ich notgedrungen mehr als geplante 4 Tage in Budapest. Dennoch kam bei mir keine Langeweile auf, da es vie zu entdecken gibt. Pest ist dünner besiedelt und ist daher mit vielen Bäumen ein grüneres Stadtviertel. In Buda hingegen leben mehr Menschen, dennoch sind reichlich Grünflächen, Parks und Plätze vorhanden.

Die Donau wird genutzt, um Touristen Bootstouren anzubieten. Am Ufer entlang kann man längere Spaziergänge machen. Jede einzelne Brücke ist eine Attraktion. Den besten Blick darauf und auf die komplette Stadt hat man von der Freiheitsstatue, dem höchsten Punkt der Stadt auf Pest-Seite.

Trotz der doch vielen Einwohner ist die Stadt nicht überfüllt. Besonders angenehm fand ich das Burgviertel, das wie ein kleines Dorf ist, wenige Restaurants und eine unterschiedliche Atmosphäre mit Aussicht bietet, und die Margareteninsel in der Donau, das wie ein Waldstück Laufwege für Jogger besitzt. Man kann hier direkt an der Donau sitzen und die Sicht auf die Brücken und das Parlament genießen.

Für Fotografie-Begeisterte ist die Friheitsstatue ein besonders geeigneter Spot. Insgesamt ist Budapest extrem geeignet für Nachtfotografie. Die Brücken und das Parlament sind hervorragend beleuchtet und bieten zu Sonnenuntergang zusammen mit den vorbeifahren Schiffen ein tolles Motiv. Daher empfiehlt es sich, das Stativ einzupacken.

Verpflegung

Essen/Trinken ist als Moslem nicht immer einfach, weil die Auswahl in einem nicht-muslimischen Land doch eher überschaubar ist. Das war bereits in Island eine Herausforderung für mich als Köfte-Liebhaber. In Ungarn ist neben Langos und Spongecake natürlich Gulasch die bekannteste Spezialität. Es gibt viele türkische Restaurants im äußeren Ring der Stadt. Ansonsten haben Burger-Läden, die für (notgedrungene) Vegetarier lediglich Käse-Burger servieren, und italienische Restaurants in der Stadtmitte die Oberhand. In der Nähe meines Apartments gab es einen Belgischen Waffelladen. Da ich bereits während meines Belgien-Aufenthalts zuvor Belgische Waffeln verschlungen habe, war ich natürlich überglücklich, und gehörte schnell zur Stammkundschaft. Insgesamt ist die Essenskultur jedoch nicht so vielfältig. Meist sind es nur Bars, die Essen anbieten. Wo man am besten essen kann, habe ich in den Highlights notiert.

Anfahrt

Weg vom/zum Flughafen: Es empfiehlt sich am Flughafen nur wenige Euro für die Fahrt in die Stadt zu wechseln. Die Tickets kann man entweder am Automaten, an der Bushaltestelle, oder in einem Kiosk holen. Pro Ticket zahlt man 350 Forint. Umsteigetickets kosten 530 Forint. Mittlerweile gibt es Busse, die direkt ins Stadtzentrum fahren. Die Fahrt dauert knapp 1 Stunde.

Wissenswertes (Wikipedia) über Ungarn/Budapest: Seit 1999 ist Ungarn Mitglied der NATO und seit 2004 Mitglied der Europäischen Union. Die Hauptstadt des Landes ist Budapest. Sie ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Budapest die neuntgrößte Stadt der EU. Gegründet wurde sie am 17. November 1873.